Zu Besuch bei RAUSCH in Kreuzlingen

Ein Blick hinter die Kulissen

Eigentlich bin ich gerade mit meinen Jungs im Urlaub am Bodensee. Als ich gesehen habe, dass der Firmensitz von RAUSCH nur einen Katzensprung entfernt in Kreuzlingen liegt, habe ich spontan angefragt, ob ich einmal hinter die Kulissen des traditionsreichen Unternehmens schauen dürfte. Zum einen aus purer Neugier, zum anderen natürlich auch, um meine Eindrücke mit euch auf Social Media und hier im Blog zu teilen. Dass das so unkompliziert und herzlich möglich gemacht wurde, hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet.


Schon bei meiner Ankunft war ich begeistert. Der Kräutergarten von RAUSCH ist wunderschön angelegt und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Unter einem Apfelbaum wächst ein Meer aus Salbei, überall duftet es nach Kräutern und man bekommt direkt das Gefühl, dass die Natur hier eine ganz besondere Rolle spielt. Es ist ein Ort, an dem man am liebsten noch ein wenig länger verweilen möchte.


Empfangen wurde ich von Ina, die mich durch das Unternehmen geführt hat. Schon beim Betreten des Gebäudes hatte ich sofort einen familiären Eindruck. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen ich begegnet bin, waren ausgesprochen freundlich und offen. Man merkt schnell, dass hier nicht einfach nur Produkte hergestellt werden, sondern dass viel Leidenschaft und Herzblut dahinterstecken.


Unser erster Stopp war das Kräuterlager. Dort werden die verschiedenen Rohstoffe angeliefert – riesige Säcke voller Zinnkraut und große Fässer mit wertvollen Pflanzenextrakten. Besonders beeindruckt hat mich der Geruch in diesem Raum. Es duftet intensiv nach Kräutern und Natur – ein Duft, den man leider weder auf Fotos noch in Videos einfangen kann. Schade eigentlich, denn genau dieser Duft gehört für mich zu den schönsten Erinnerungen dieses Besuchs.


Während der Führung habe ich außerdem erfahren, dass RAUSCH seine Produkte bis nach Korea exportiert. Die koreanischen Produktetiketten einmal in den Händen zu halten, fand ich unglaublich spannend. Es zeigt, dass die Schweizer Kräuterkompetenz längst weit über Europa hinaus geschätzt wird.
Natürlich durfte auch ein Blick in die Produktion nicht fehlen. Durch eine große Scheibe konnte ich beobachten, wie gerade Herzsamen-Serum hergestellt wurde. Es war faszinierend zu sehen, wie die Flaschen automatisch befüllt, etikettiert und schließlich fertig für den Versand vorbereitet werden. Besonders interessant fand ich auch die Qualitätskontrolle. Von jeder Charge werden sogenannte Rückstellmuster aufbewahrt. Sollte es jemals Beanstandungen oder Rückfragen zu einem Produkt geben, kann das hauseigene Labor jederzeit die entsprechende Charge überprüfen. Dieser hohe Qualitätsanspruch hat mich sehr beeindruckt.


Ein kleiner nostalgischer Höhepunkt war für mich das unternehmenseigene Museum. Dort sind unter anderem die ersten Flaschen ausgestellt, die von Josef Wilhelm Rausch stammen – dem Mann, der im Jahr 1890 das erste flüssige Shampoo entwickelte. Die historischen Verpackungen und Flaschen erzählen die Geschichte einer Marke, die seit als 136 Jahren auf pflanzliche Inhaltsstoffe und hochwertige Pflege setzt.


Natürlich durfte auch ein Blick auf das heutige Sortiment nicht fehlen. Im Eingangsbereich sind alle aktuellen Produkte liebevoll präsentiert. Besonders schade finde ich persönlich, dass einige Produktlinien noch immer ein wenig im Schatten der bekannten Shampoos stehen.


Die Körperpflegeprodukte von RAUSCH sind beispielsweise echte Geheimtipps, werden aber oft übersehen. Gleiches gilt für das Trockenshampoo oder die Styling-Produkte. Ich habe das Gefühl, dass viele diese Produkte schlichtweg nicht kennen. Vielleicht spielt auch das eher klassische Design eine Rolle. Verdient hätten sie definitiv mehr Aufmerksamkeit, denn qualitativ haben sie mich absolut überzeugt.


Was mich an diesem Tag aber am meisten begeistert hat, war etwas ganz anderes: die Unternehmenskultur. Wenn man an eine internationale Marke denkt, stellt man sich schnell einen riesigen Konzern vor. Tatsächlich arbeiten bei RAUSCH rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen wirkt familiär und nahbar. Die Zucchini aus dem eigenen Garten werden mit den Mitarbeitenden geteilt und gemeinsame Grillpausen gehören ebenfalls dazu. Es sind genau diese kleinen Dinge, die einem zeigen, dass hier Menschen mit viel Herz zusammenarbeiten.


Mein Besuch bei RAUSCH hat mir noch einmal vor Augen geführt, wie viel Arbeit, Leidenschaft und Qualitätsbewusstsein hinter jedem einzelnen Produkt steckt. Ich mochte die Marke schon vorher sehr gerne – nach diesem Blick hinter die Kulissen tatsächlich noch ein kleines bisschen mehr.
Vielen Dank an das gesamte Team von RAUSCH für die spontane und herzliche Führung.


Es war ein rundum gelungener Tag, den ich so schnell nicht vergessen werde.